Wier bsüeche alle ds Kollegium Spiritus Sanctus z Brig.
Im vierte Jahr, irgendwa zwische Prüfige, Termina und z viel Theorie, heiwer nisch entschiede, eppis aners z mache. Anstatt nur uber Abetüür z rede, heiwer eis geplant.
Sägsch müetigi Seele heint schi verpflichtet, iischi erscht mehrtägig Tour gmeinsam azträtte. Was als eifache Idee hät agfange, hät schi schnell zu eppis Gresserum entwicklet. Die erscht Fahrt hät die Grundlag gebildet fer d Velogruppa – und d sägsch Fahrer sind die Gründigsmitglieder.
Siitdem geits um meh wa nur Kilometer. Äs geit drum, ds Wetter, die Distanz und die Zwiifla zäme z uberwinde. Erfunne inner Schüel, wiiterentwicklet ufer Strass.
V.l.n.r: Jonas Margelist, Yves Mounir, Enzo Roten, ds Arsch vam Freddie Mercury, Mauri Hock, Riccardo Ritz, Lukas Kronig.
Route, wa wer si gfahre, Routa, wa wer nu plane. Gschichte hinner jedem Kilometer.
D sägsch Fahrer, wa scho obina erwähnt sind (v.l.n.r: Jonas Margelist, Mauri Hock, Lukas Kronig, Riccardo Ritz, Enzo Roten, Yves Mounir) sind d einzig wahre Bezwinger va der Velotour va Gletsch nach Genf – d Fahrt, wa der Start isch gsi fer d Velogruppa.
Gstartet siwer ds Gletsch, nadem daswer mim Zug und Bus bis ufi Grimsla si, und si derna dum Rottu na flussabwärts entlang der Route 1. Längi Strasse, glichmässige Rhythmus, süüre Bei, sienta schlechts Wetter und gat gnüeg Chaos, fer sus unvergässlich z mache. D erscht Nacht heiwer im z Münster im Chalet vam Riccardo Ritz verbrunge, die zweita z Salgesch bim Yves Mounir und derna heiwer drii Nächt an gezältet.
Die Reis isch iischi erst richtig gmeinsam Tour gsi und der Moment wa d Velogruppa wirkli es Ding isch worde.
Ufum Wäg sind uf üsgwählte Etappe es paar «Gastfahrer» derzüe cho – Kai Walker, Jonas Burgener und Jean-Lucien Bumann. Schi heint frisch gstartet, sind en respektable Distanz gfahre, heint d Üssicht gegnosse, gross gschnurrt… und sind derna eswie immer de verschwunde, we d härte Etappe heint agfange. Starchi Üftritte, begrenzte Üsdüür. Nid jede isch gmacht fer die ganz Gschicht.
Die Tour isch nu inner Planig, fühlt schi aber jetzt scho anersch a.
Uber Ostre 2026 fahre wer va Mailand bis uf Venedig – d erscht richtig Fahrt üsserhalb va der Schwiiz. Neue Strasse, neue Sprach, neus Gländ. Verbi an Seeufer, offene Flächine, historische Städt und de hoffentli en gmietlichi Ifahrt ds Venedig churz vor Sunneüfgang.
Diz mal isch nid nur d Chäre-Gruppa derbi. Wier hei vier neue Mitglieder verpflichtet, wa va Afang bis Schluss derbi sind. Kei Gastüftritta, keis früehziitigs Heimgah. Zäh Fahrer, ei Routa, vier Täg ufer Strass.
Fer d Velogruppa isches en grosse Schritt. Erste internationale Tour. Gresseri Gruppa. Meh Koordination, meh Gschichte, wahrschinli öi meh Chaos. Aber das isch öi güet so.
Nu in Planig – aber alli sind bereits voll dabei.
Die sägsch Fahrer wa zersch gfahre sind. Die wo alles agfange hei.